Tag 14: Soll die Ladeinfrastruktur durch vor Ort generierte Energie gespeist werden?

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24 Fragen, die Sie sich vor der Umstellung auf Elektromobilität stellen sollten!

Tag 14: Soll die Ladeinfrastruktur durch vor Ort generierte Energie gespeist werden?

Viele Haushalte und Unternehmen erzeugen ihren Strom mit Hilfe einer eigenen PV-Anlage selbst. Dies ermöglicht ihnen ihre E-Autos, E-Roller oder auch E-Bikes mit umweltfreundlicher Energie zu laden. Viele Haushalte mit eigener PV-Anlage verbrauchen ihren Strom ohnehin nicht vollständig und speisen deshalb den nicht verbrauchten Strom ein. Aufgrund der immer weiter sinkenden Einspeisevergütung in Verbindung mit den steigenden Stromkosten gewinnt der Eigenverbrauch des PV-Stroms immer mehr an Bedeutung! Da die Kosten für öffentliches Laden die Einspeisevergütung in der Regel deutlich übersteigen, ist die Anschaffung einer Wallbox für viele E-Auto-Fahrer durchaus sinnvoll. Gleichzeitig stellt man so sicher, dass die so geladenen Elektrofahrzeuge emissionsfrei fahren. Die maximale Ladeleistung ist abhängig von: - der Größe der PV-Anlage - dem Eigenverbrauch durch andere Geräte im Haushalt oder Unternehmen. Je größer die PV-Anlage und je kleiner der sonstige Verbrauch, desto mehr Energie steht den Elektrofahrzeugen für den Ladevorgang zur Verfügung. Bei einer bidirektionalen Anbindung fließt der Strom nicht nur in das Fahrzeug hinein, sondern kann bei Bedarf auch wieder abgerufen werden. Bislang unterstützen jedoch nur sehr wenige Ladestationen, als auch Fahrzeuge das Laden in beide Richtungen. Auch für Unternehmen, die über keine eigene PV-Anlage verfügen, kann es durchaus Sinn den Mehrwert zu prüfen. Mit saisonalen Leasingraten können die Investitionskosten außerdem optimal an die Stromerzeugung angepasst werden, sodass sich die Investition in vielen Fällen von allein trägt.

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